Download e-book for kindle: Mythologie bei Heinrich Heine: Vergegenwärtigung und by Stefanie Kuhne

By Stefanie Kuhne

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,3, Freie Universität Berlin, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Mythologie bzw. dem Griechentum bei Heinrich Heine, wobei sein Gedicht "Die Götter Griechenlands" im Mittelpunkt der Untersuchung steht. Anhand dieses Gedichts soll exemplarisch analysiert werden, wie Heine mythologische Elemente und Vorstellungen vergegenwärtigt und welche Funktionen der Verwendung von Mythologie hier beigemessen werden. Im Speziellen soll schließlich der Frage nachgegangen werden, wie Heine in dem Zeitraum der Entstehung seiner "Götter Griechenlands" im Rahmen der "Nordsee I/II" dem Hellenentum gegenüber eingestellt warfare; es wird der Versuch unternommen, dies mit Hilfe einer intensiven examine des Gedichts zu erörtern. Auf eine Definition von Mythos oder Mythologie wird bewusst verzichtet, da es vielmehr darum geht, mythisches Denken im Sinne der Heineschen Auslegung zu diskutieren.

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Download e-book for iPad: Gottsched und Lessing: Zwei Größen der Literaturkritik im by David Fabian Götz

By David Fabian Götz

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,3, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar: Lobpreis und Verriss, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Noch heute gilt teilweise das Bild, welches Lessing der Nachwelt vom Kunstrichter Gottsched hinterlassen hat, wenngleich die neuere Forschung beginnt den Weg zu einer gerechteren Beurteilung Gottscheds zu beschreiten. Der Beschäftigung mit Gottsched haftete bis ins 20. Jahrhundert sogar ein schaler Beigeschmack an1. Der Todesstoß, den Lessing gegen Gottsched in seinem viel zitierten 17. Literaturbrief führte, ist bis heute – trotz einiger Bestrebungen – nicht ausreichend revidiert worden. Zu einer Rettung Gottscheds ist es noch ein weiter Weg.
Zweifelsohne kann guy Gotthold Ephraim Lessing als eine – wenn nicht sogar die – Größe der Literaturkritik im 18. Jahrhundert charakterisieren. Gottsched als eine solche zu bezeichnen bedarf wohl einiger Rechtfertigung. Beide Kritiker unterscheiden sich nicht zuletzt durch die Sprache, die jeweils gewählten Medien und die Methodik ihrer Kritik. Die sprachliche Brillianz, mit welcher Lessing seine Gegner oftmals mundtot machte, ist wohl gerade keine Beschreibung von Gottscheds Kritik. Gottsched legte vielmehr Wert auf ein approach der Kritik. Während Lessing in Briefform und mit verschiedenen Rezensionen die jeweiligen Gegner seiner Kritik unterzog, unternahm Gottsched – ganz im Geiste Opitz' – den Versuch, ein procedure der verschiedenen Gattungen zu verfertigen und dadurch Kritik zu betreiben. Bereits im Ansatz der Kritiken wird deutlich, dass die ohnehin vorhandene Schwierigkeit eines Vergleichs beider Kritiker sowohl durch die Zugehörigkeit zu unterschiedlichen Generationen als auch durch den Unterschied der Definition „Kritik“ gemehrt wird.

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Read e-book online Deutsch-italienische Fremdheit und deren „Ent-Fremdung“ in PDF

By Sofia Doßmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 1,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Donau-Schwäbisches Institut), Veranstaltung: Ent-Fremdungen: Anpassung an/ Distanzierung von der neuen Lebensumgebung. Erfahrungen der Migranten in der deutschen, in den europäischen und in den Literaturen Südosteuropas nach 1945, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Jan Weilers Debütroman „Maria ihm schmeckt’s nicht“ beinhaltet „Geschichten von meiner italienischen Sippe“ (so der Untertitel). „Die meisten Geschichten davon sind wahr, andere sind erfunden, wieder andere lassen sich beim besten Willen nicht nachprüfen.“ (S.276), meint Weiler am Schluss in seinen Danksagungen. Es handelt sich additionally um einen „autobiofiktionalen“ Roman, der die Begegnung zweier Männer schildert, die in kürzester Zeit von Fremden zu engen Vertrauten werden. Das Besondere daran ist: der eine ist Deutscher und der andere Italiener. Florian, der Deutsche, ist Ich-Erzähler und erlebt die Begegnung mit Antonio, dem Vater seiner Verlobten, aus einer speedy durchgängigen Gedankenrede heraus. Dabei bekommt der Leser eine besonders eindrückliche Vorstellung seiner Empfindungen diese Begegnung betreffend, seiner Erwartungen und seiner Reaktionen. Das ist deshalb besonders interessant, weil der Austausch der beiden Männer durch ihre kulturelle Verschiedenheit und ihre charakterliche Gegensätzlichkeit eine starke Dynamik erhält. In der Betrachtung der Fremdbegegnung des deutschen Protagonisten Florian in dem Roman „Maria ihm schmeckt’s nicht“ mit der italienischen Verwandtschaft seiner Verlobten Sara können bestimmte Charakteristika für dessen eigene Kultur und sein Verhältnis zu ihr sowie seine Auffassung von der fremden Kultur abgelesen werden. Wenn Weilers Roman dann beginnt mit „Ein Fremder steht vor der Tür. Das bin ich.“ (S.7), dann lässt das auf eine nicht unproblematische Beziehung zu sich selbst schließen, die unweigerlich die Entwicklung der kurz bevorstehenden Begegnung mit seinem italienischen Schwiegervater in Spe beeinflussen muss.Bei der ersten Lektüre des Romans „Maria ihm schmeckt’s nicht“ hatte ich bereits den Eindruck, dass das Urteil des Protagonisten über die italienische Kultur und auch Antonio gegenüber tendenziell abwertend
gefärbt struggle, auch wenn er mehrfach seine Sympathie für diese beteuerte. Prekär ist diese Beobachtung gerade auch wegen des zumindest teilweisen autobiographischen Anspruchs, den der Roman hat, weshalb davon auszugehen ist, dass die Perspektive Florians die Perspektive Weilers repräsentiert. In dieser Arbeit sollen additionally die Aspekte untersucht werden, die bei der Begegnung zweier verschiedener Kulturen suitable werden, besonders derer, die für die Kulturbegegnung förderlich bzw. hinderlich sind.Der Fokus liegt dabei auf der Perspektive Florians, da der Leser durch deren Färbung hindurch die Fremdbegegnung erlebt.

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Get Roman Ingardens Beitrag zur Erzähltheorie in "Das PDF

By Verena Thelen

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Deutsches Institut), Veranstaltung: Lektüreübung zur ästhetischen Theorie: Roman Ingarden, Sprache: Deutsch, summary: Roman Ingarden befasst sich 1931 in seiner Arbeit „Das literarische Kunstwerk“ hauptsächlich mit der Frage, was once das Wesen des literarischen Werks ausmacht. Dabei baut er im Laufe seiner Untersuchung ein Modell auf, das sich aus vier verschiedenen heterogenen Schichten zusammensetzt, die für ein literarisches Werk ausschlaggebend sind:
1. die Schicht der Wortlaute; 2. die Schicht der Bedeutungseinheiten; three. die Schicht der schematisierten Ansichten und der Ansichtskontinuen und -reihen und endlich four. die Schicht der dargestellten Gegenständlichkeiten.
Diese Schichten untersucht Ingarden im element und leistet insofern einen wesentlichen Beitrag zur Frage nach der Ontologie eines literarischen Kunstwerks. Für die vorliegende Arbeit sollen vornehmlichdie Schicht der schematisierten Ansichten und vor allem die Schicht der dargestellten Gegenständlichkeiten im Mittelpunkt stehen. Dies liegt darin begründet, dass sich hierin wesentliche erzähltheoretische Gedankengänge wiederfinden. Befasst guy sich mit der Erzähltheorie, so stehen vor allem die Leistungen der Literaturwissenschaftler Franz Karl Stanzel und Gérard Genette im Mittelpunkt. So prägte Stanzel in „Die typischen Erzählsituationen im Roman“ (1955) und später in der „Theorie des Erzählens“ (1979)wesentliche Begriffe wie auktoriale, personale und Ich-Erzählsituation. Genette konnte vor allem durch seine weiterführenden Gedanken im Bereich der Erzählperspektive fußfassen und führte den Begriff der Fokalisierung 1972 bereits im Französischen und 1994 in der deutschen Fassung „Die Erzählung“ ein.
Nun stellt sich die Frage, inwiefern Ingarden bereits 1931, mehr als zwanzig Jahre früher, wichtige Grundgedanken für die Erzähltheorie äußerte. Einen vielfach zitierten und kritisierten Ansatz stellt dabei seine Theorie der Unbestimmtheitsstellen dar. In zwei weiteren Bereichen äußerte er ebenfalls wichtige Ideen: Zum einen bezüglich der Orientierung im Raum, die vergleichbar mit der Erzählperspektive bzw. Fokalisierung ist, und zum anderen hinsichtlich der Zeitperspektiven. Ziel dieser Arbeit soll es folglich sein, aufzuzeigen, inwiefern Ingarden in diesen drei Bereichen einen Beitrag für die Erzähltheorie leisten konnte und ob er möglicherweise als eine paintings Vorreiter der Erzähltheorie angesehen werden kann. Dazu wird zunächst beschrieben, wie Ingarden sich zur Orientierung im Raum, den Zeitperspektiven und den Unbestimmtheitsstellen äußert, um dann einen Vergleich mit Stanzel und Genette vorzunehmen.

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Get Vergleich der beiden Gedichte „Zwielicht“ von Joseph von PDF

By Christian Lübke

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 2, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am major, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Die Epoche der Romantik erstreckte sich ungefähr über den Zeitraum von 1798 bis 1835 und wurde in die Frühromantik, Hochromantik und Spätromantik eingeteilt. „Die romantische Lyrik warfare geprägt von einer volksliedhaften Einfachheit und einem Höchstmaß an sprachlicher Kunst sowie der von Goethe eingeleiteten Natur- und Erlebnislyrik“.
Johann Wolfgang Goethe und Joseph von Eichendorff zählen zu den bekanntesten Vertretern dieser literarischen Epoche.
Eichendorff prägte besonders die sogenannten Stimmungsgedichte der klassischromantischen culture, welche besonders gefühlsbetont und voller lyrischer Stimmungen sind.
„Im Vordergrund romantischer Dichtungen standen Stimmungen, Gefühle und
Erlebnisse“.
Damit verbunden waren reason der Mythologie, welche noch in der Aufklärung
angezweifelt worden waren, der Märchen, der Träume, des Wanderns und der Nacht. Die Romantik stellte eine Reaktion der Seele gegen das Primat des Intellekts der Aufklärung und Klassik dar.
So müsste guy die Weltanschauung innerhalb der Romantik beschreiben. Es lassen sich noch viele weitere intent nennen, doch diese sind in Bezug auf die Interpretation der beiden Gedichte von Goethe und Eichendorff besonders wichtig Es beginnt mit der Interpretation des Gedichts „Zwielicht“ von Joseph von Eichendorff, welches um 1811 entstanden ist.
Danach folgt eine Betrachtung von Goethes „Dämmerung senkte sich von oben“ von
1830. Das Ende des Hauptteils vergleicht beide Gedichte miteinander und stellt die wichtigsten Unterschiede in Bezug auf die Dämmerung dar. Die Schlussbetrachtung fasst letztendlich nochmals alle Ergebnisse zusammen.

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Download e-book for kindle: Die "empfindsame" und die "tugendhafte" Frau: Entwürfe von by Susi Saussenthaler

By Susi Saussenthaler

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,5, Universität Leipzig, eleven Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Diese Arbeit basiert auf dem Seminar Romane der Aufklärung, welches im Sommersemester 2006 statt fand. Die Romane wurden hinsichtlich ihrer Erzählstruktur und anderen Besonderheiten, so zum Beispiel der Vermittlung aufklärerischer Postulate untersucht. So trat die Frage nach der Funktion der Anfänge des modernen Erzählens zutage.
So sind die Romane der Aufklärung gekennzeichnet durch die Lust an der mind's eye, das Spiel mit Realität und Fiktion. Eine spezielle Konstellation einer Autor-Imagination stellt der Roman „Leben der schwedischen Gräfin von G***“ von Christian Fürchtegott Gellert dar. Hier schlüpft der männliche Autor in die Rolle einer weiblichen Ich-Erzählerin. Diese berichtet aus der Rückschau ihr Leben, welches durch tugendhaftes Verhalten zum wahren Glück, zum perfect der Gelassenheit, geführt hat.
Die Konstellation eines männlichen Autors, welcher sich in die Rolle einer Frau hineinversetzt, eine Identität imaginiert, battle zur Zeit der Aufklärung nicht ungewöhnlich. Schon Gottsched gab in der Ausgabe der „Vernünfftigen Tadlerinnen“ vor, dass diese von drei Frauen geschrieben und verlegt würde. Das Spiel mit einer imaginierten Weiblichkeit conflict den Leserinnen bewusst.
Angesichts weitgehend fehlender Autorinnen waren die Leserinnen jedoch auf die männlichen Projektionen, Vorstellungen von Frauen, als Lesestoff angewiesen. Gleichzeitig warfare es den Autoren auf diese Weise möglich, den Frauen ein von ihnen entworfenes Selbstverständnis zu präsentieren und zu vermitteln. Ein weiblicher Entwurf oder ein Einspruch bezüglich männlicher Vorstellungen warfare den Frauen nicht gegeben, da diese kein öffentliches discussion board besaßen.

Die Arbeit möchte anhand von Gellerts Leben der schwedischen Gräfin von G*** eine Vorstellung von Weiblichkeit zur Zeit der Aufklärung rekonstruieren. Gellert wird der frühaufklärerischen section zugeordnet, dem von Johann Christian Wolff’s Philosophie geprägten Rationalismus. Sein Werk warfare didaktisch-belehrend ausgerichtet. Aus diesem Grund entspringt hier die Frage, used to be er durch sein Frauenbild den Leserinnen vermitteln wollte.

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Download e-book for kindle: Literaturverfilmung und die Grammatik der Transformation: by Jasmin Hermann

By Jasmin Hermann

Magisterarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, notice: 1,0, Freie Universität Berlin (Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften), Sprache: Deutsch, summary: Lange Zeit fungierte die unique- oder Werktreue als populär deutsches Ausschließlichkeitskriterium innerhalb eines mit moralisierender Hochkultur-Stimmung aufgeladenen akademischen Diskurses über die Qualität von Literaturverfilmungen. Das Licht des 18. Jahrhunderts hatte seine Schatten weit geworfen.
Die Literaturwissenschaft pflegte im Namen ihres Heroen Goethe die culture der Hierarchisierung von innerer und äußerer Wahrnehmung und konnotierte das filmische Medium (auch) aufgrund dessen Anschein der Naturnachahmung tendenziell negativ:
„Das Auge magazine wohl der klarste Sinn genannt werden, durch den die leichte Überlieferung möglich ist. Aber der innere Sinn ist noch klarer, und zu ihm gelangt die höchste und schnellste Überlieferung durchs Wort; denn dieses ist eigentlich fruchtbringend, wenn das, was once wir durchs Auge auffassen, an und für sich fremd und keineswegs so tiefwirkend vor uns steht.“

Im Erkennen der künstlerisch-gestalterischen Fähigkeiten des motion pictures in Absetzung zu seinem scheinbar reproduzierenden Wesen blieb der innere Sinn jedoch getrübt: Der Oberflächencharakter des Bildes unterlag der Tiefenwirkung des Wortes.
1912/1913 bedurfte der movie des nobilitierenden Wortes in Gestalt literarischer Vorlagen, um sich endlich als gesellschaftsfähiger Autorenfilm - aller jahrmärktlichen Zuckerwatten- und Bratwurstgerüche entledigt - einzureihen in das Pantheon der Künste (wenn auch nur als ‚Siebente Kunst‘) – die Einschätzung visueller Unzulänglichkeit setzte sich bis in die Mitte der 80er Jahre besonders in der Debatte um das Phänomen von Literaturverfilmungen citadel: Der movie sei dem unique treu, weil sich dessen Kunst- und Autonomiestatus noch nicht hinlänglich erwiesen habe. used to be jedoch, wenn das literarische unique sich selbst gegenüber nicht treu zu sein vermag?
Die öffentliche Meinung hält bis heute unbeirrt an der Borniertheit eines Urteils fest, das das sogenannte ‚Gerechtwerden‘ eines Mediums mit einem anderen in den Mittelpunkt seiner Unmöglichkeit stellt.
Die Respektabilität des Konzeptes der ‚Original– oder Werktreue‘ verstellt den Blick auf die Frage: Wem oder was once gegenüber kann und soll der movie im Bewußtsein medialer Differenzen treu sein?

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Philippe Hering's Zu Léon Paul Fargue - "Der Fußgänger von Paris" (German PDF

By Philippe Hering

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, observe: 2,0, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, summary: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem französischen Poeten Léon-Paul Fargue.
Zwei seiner Prosagedichte, Marées und l. a. gare se dressait..., werden näher betrachtet und analysiert, weil sie biographisch bedeutungsvoll zu sein scheinen.
Gegenstand dieser Arbeit wird unter anderem sein, zu untersuchen, in welchem Maße die Großstadt Paris die Werke und das Leben Fargues beeinflusst hat. Welche zusätzlichen Faktoren Ausdruck in seinen Gedichten finden, soll ebenfalls aufgezeigt werden.

Zunächst wird die individual Léon-Paul Fargue vorgestellt, wobei der Akzent auf die Kindheit und die schulische Laufbahn des Poeten gelegt wird. Seine Eltern und sein Freundeskreis werden ebenfalls ansatzweise erwähnt. Hierzu dienen eine objektive Biographie und Aussagen seiner Freunde als Textgrundlage.

Die Beantwortung der Frage, ob und inwieweit die analysierten Gedichte prägende Lebensabschnitte Fargues widerspiegeln, soll zusammen mit einer Schlussbetrachtung diese Arbeit abrunden.

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Das Rätsel Weib: Hysterie oder zudiktierte Krankheit in by Jennifer Heim PDF

By Jennifer Heim

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, be aware: 2,3, Universität Konstanz, Veranstaltung: Fontane-Seminar, Sprache: Deutsch, summary: Wurde das Werk Cécile zu Anfang mit Nichtbeachtung gestraft, behauptete Fontane schon immer, mit diesem Roman etwas ganz Besonderes geschaffen zu haben und sprach von etwas „Neu[em]“ , dass er vorgelegt zu haben glaubte.
Was den Roman zum Besonderen macht, vermag die Frage zu klären, ob die Figur Cécile wirklich krank ist, oder ob es sich um eine zugeschrieben Krankheit handelt. Viele Interpreten des Textes beschäftigten sich lange mit der Krankheit Céciles und sahen in ihr die Geschichte einer leidenden ehemaligen Fürstengeliebten. Sabina Becker fasst den Stand der Forschung folgendermaßen zusammen: „Man las den Roman als Identitätskrise einer Angehörigen des Adels, analysierte die Handlung als Ausdruck des Konflikts zwischen Individuum und Gesellschaft, deutete Céciles Freitod als das Resultat einer Dreiecksgeschichte oder sah in ihrem Tod ein Opfer ‚menschlicher Verfehlung, gesellschaftlicher Unbarmherzigkeiten und der Zeit eigenen Leere’“ . Viele Untersuchungen gehen davon aus, dass Cécile der Krankengruppe der Nervösen bzw. Hysterikerinnen angehört. Alle diese nehmen die Krankheit der Protagonistin unhinterfragt hin und sehen nicht das „Neue“, von dem Fontane sprach.
Gegenstand dieser Arbeit soll es nun sein, genau diese Fragestellung zu untersuchen. Dafür sollen die Figuren genauer betrachtet werden, die Cécile für krank erklären. Außerdem ist es zunächst einmal nötig, sich mit der Geschichte der Hysterie zu beschäftigen. Die Bezeichnung Hysterie hat eine lange culture und wird schon in altägyptischen Papyren beschrieben. In der griechischen Antike glaubte guy, dass die typischen hysterischen Störungen durch das Austrocknen der Gebärmutter entstünden. guy ging ganz selbstverständlich davon aus, dass nur Frauen von der Krankheit befallen werden können. Auch noch im ausgehenden 19. Jahrhundert glaubten berühmte Neurologen wie Charcot an eine somatische Erkrankung. Erst mit Breuer und Freud kam die Diskussion über eine psychische Entstehung der hysterischen Symptome auf. Sie veröffentlichten die Studien über Hysterie, welche revolutionäre wissenschaftliche Hypothesen enthalten, die besagen, dass die hysterischen Patienten größtenteils an „Reminiszenzen“ litten.
Glaubt guy Sabina Becker, handelt es sich bei der Hysterie um den Bestandteil einer von Männern imaginierten Weiblichkeit. Sie haben ein Bild vor Augen, denen die Frau zu entsprechen hat. Weicht sie davon ab, wird sie als hysterisch bezeichnet.

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Read e-book online Zu: Georg Büchners "Dantons Tod" - Parallelen zwischen Georg PDF

By Daniel Schygulla

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, observe: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Germanistisches Institut - Abteilung Neuere deutsche Literatur), Veranstaltung: Proseminar: Das Geschichtsdrama II, eight Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Der Gegenstand dieser Seminararbeit soll Georg Büchners Geschichtsdrama „Dantons Tod“ sein. Es soll dabei die Frage beantwortet werden, inwiefern Parallelen zwischen Büchner und seinem Protagonisten Georges Danton nachweisen sind.
Um in die Materie vollends einsteigen zu können, soll zuvor jedoch die politische state of affairs Europas, Deutschlands und vor allem Hessens beleuchtet werden, damit deutlich wird, in welchen politischen und sozialen Umständen Georg Büchner aufwuchs. Anschließend wird Büchners eigene politische Einstellung, als Folge der politischen und sozialen Einflüsse, untersucht, bevor abschließend geklärt werden soll, ob Büchner und Danton identisch sind.
Dabei soll erstens klar werden, dass sich der Danton des Dramas von dem historischen Danton unterscheidet, und dass Büchner durch das Drama und durch seine Hauptfigur Danton die politische state of affairs und das bürgerlich-idealistische Denken anprangert. Zudem lässt Büchner durch Danton deutlich werden, dass er selbst seine idealistische Sichtweise der Schulzeit abgestreift hat und während seines Lebensprozesses die Erfahrung macht, dass der Mensch nur ein Werkzeug der Geschichte ist und den Lauf der Historie nicht verändern kann, da das Schicksal vorherbestimmt ist. Über dieser Erkenntnis verzweifelt Büchner und lässt von allen revolutionären Gedanken und Taten ab. Zudem spitzt sich die Lage nach Veröffentlichung des „Hessischen Landboten“ zu und Büchner flieht zuerst nach Straßburg und später nach Zürich. Sein geliebtes Vaterland und das Elternhaus sieht er nie wieder.
Danton verzweifelt ebenso über die Tatsache nichts verändern zu können und das sein Kampf sinnlos ist, doch er flieht nicht und erträgt wehrlos sein Schicksal.

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